Oper

Ensemble

 

Geboren in Georgien, absolvierte George Oniani sein Gesangsstudium am Staatlichen Konservatorium in Tiflis mit Auszeichnung und setzte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Bis 2003 war er zudem an der Accademia di perfezionamento per cantanti lirici der Mailänder Scala, wo er mit Leila Gencer, Luciana Serra und Luigi Alva arbeitete.

Beim Riccardo Zandonai -Wettbewerb in Riva del Garda gewann George Oniani den ersten Preis, im Jahr 2004 den Grand-Preis beim Internationalen Wettbewerb Traian Grozǎvescu in Rumänien und 2005/2006 den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb in Baku in Aserbaidschan.

Sein erstes Engagement bekam der Tenor am Staatstheater Tiflis, wo er als Alfredo in LA TRAVIATA, Herzog in RIGOLETTO und Cavaradossi in TOSCA auftrat. Später kehrte er an dieses Haus für die Messa da Requiem von Verdi und die Partien des Don José (CARMEN),  Radamès (AIDA), Riccardo  (UN BALLO IN MASCHERA), Manrico  (IL TROVATORE), Samson (SAMSON ET DALILA) sowie die Titelpartie in Verdis DON CARLOS zurück.

Beim Musica Riva Festival  sang er den  Don José unter der musikalischen Leitung von Isaac Karabtchevsky. An der Mailänder Scala trat er als Riccardo in OBERTO, CONTE DI SAN BONIFACIO (Dirigent: Nicola Luisotti, Regie: Pier‘Alli), in Busetto und Ravenna als Arrigo in DIE SIZILIANISCHE VESPER (Dirigent: Stefano Ranzani; Regie: Pier Luigi Pizzi) und in Genua als Oberto auf.

Weitere Gastengagements führten ihn in zahlreiche italienische und deutsche Städte sowie nach Ungarn, Mexiko, Belgien, Rio de Janeiro, Vilnius, Riga, Amsterdam, Rotterdam, Pretoria und Kazan (Russland) und an die Volksoper Wien. Außerdem trat George Oniani beim Darhalla Festival in Schweden, beim Festival in Bellinzona sowie beim Festival Gars am Kamp, zuletzt 2013 in RIGOLETTO, auf.  Darüber hinaus  singt George Oniani regelmäßig Konzerte, u. a. in Israel, Moskau, München und Stuttgart.

Seit der Saison 2008/09 ist der Tenor am Theater Bonn engagiert, wo er seither die wichtigen Partien seines Faches interpretiert hat.

[Stand: 2018]