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FESTIVAL 100 JAHRE NOVEMBERREVOLUTION

Im Juni dreht sich auf unserer großen und auf unserer kleinen Bühne im Schauspiel alles um Rosa Luxemburg. Uraufführungen, Ausstellungen und viele Diskussionsrunden stehen auf dem Programm.

Vor fünf Jahren eröffnete die Inszenierung KARL UND ROSA von Hausregisseurin Alice Buddeberg die erste Spielzeit von Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp und ihrem neuen Ensemble.Zum Abschied ihrer Direktionszeit wird es noch einmal ein Wiedersehen dieser vielbeachteten Inszenierung in aktualisierter, gekürzter Fassung geben.

100 Jahre nach der Revolution, die keine werden durfte, schauen wir mit einem kleinen Festival noch einmal zurück und huldigen einer deutschen Ikone: Rosa Luxemburg. In Diskussionen, Einführungen und einer multimedialen Inszenierung über Luxemburgs Leben gehen wir auf Spurensuche und laden Sie herzlich ein, sich von einem Teil des Ensembles und vielen KünstlerInnen und Inszenierungen in diesem Monat zu verabschieden.

„Es geht um eine starke Frau und es geht darum, auf politische Missstände aufmerksam zu machen. 100 Jahre nach der Novemberrevolution überprüfen wir mit diesem Stück anhand der Vergangenheit erneut unsere Gegenwart und das ist für mich das, was Theater auszeichnet“, sagt Nicola Bramkamp über KARL UND ROSA. Die Wiederaufnahme der Uraufführung läuft am 7. und 24. Juni in den Kammerspielen des Theater Bonn.  Eintrittskarten gibt es HIER.

Die Sonderveranstaltungen zum Festival 100 JAHRE NOVEMBERREVOLUTION in der Übersicht:

Ausstellung ROSA LUXEMBURG – EIN LEBEN FÜR DIE SOZIALISTISCHE IDEE
1.- 30. Juni, Foyer der Kammerspiele
Die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung vermittelt anhand von Zitaten aus Briefen und Werken Rosa Luxemburgs, historischen Fotos sowie Dokumenten der internationalen Arbeiterbewegung ein Bild der Revolutionärin in ihrer Zeit.  

EURE ORDNUNG IST AUF SAND GEBAUT
EIN MULTIMEDIALES PROJEKT ZU ROSA LUXEMBURG

12. und 23. Juni, jeweils 20 Uhr, Werkstatt
In ihrem gemeinsamen multimedialen Projekt gehen die Regieassistenten Julie Grothgar, Emmanuel Tandler und Frederik Werth dem Mythos Rosa Luxemburg auf den Grund und verfolgen eine Spur der Revolution bis in unsere Gegenwart. Wer wäre sie heute, in Zeiten von Internetrevolution und bequem auf dem Sofa geschmiedeten Weltverbesserungsplänen? 
Mehr Informationen und Eintrittskarten zu der Uraufführung in unserer Werkstatt gibt es HIER.

KARL UND ROSA – EINFÜHRUNG SPEZIAL
7. Juni, 18.30 Uhr, Foyer der Kammerspiele
In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird das gewohnte Format der Stückeinführung erweitert. Vor der Vorstellung von KARL UND ROSA am 7. Juni geben Regisseurin Alice Buddeberg, Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp und Historikerin Dr. Gisela Notz Einblick in die Arbeit an der Inszenierung und in den politischen Kontext. 

THEATERGESPRÄCHE ÜBER GOTT UND DIE WELT
24. Juni, Foyer der Kammerspiele
Als Abrundung des Programms bieten die beiden Theologen Johannes Sabel und Axel von Dobbeler in Form eines moderierten Publikumsgesprächs im Anschluss an die letzte Vorstellung von KARL UND ROSA Gelegenheit zum Austausch über die Inszenierung und damit verbundene Themen und Fragestellungen.

 

Foto: Thilo Beu